STILHAUSHOME
Der Markenname „STILHAUSHOME“ ist eine Verschmelzung des deutschen „Stils“ und des englischen „Home“. Er impliziert, dass mit der strengen deutschen Handwerkskunst als Kern und dem warmen und ästhetischen Leben als Seele Kaufhausprodukte für deutsche Familien geschaffen werden, die sowohl praktisch als auch stilvoll sind und jedes Stück zu einem „warmen Träger“ machen, der die Schönheit des Zuhauses verbindet.
Die Geschichte von STILHAUSHOME beginnt mit einer Erinnerung, die vom Duft von Holzspänen durchdrungen ist. Der Gründer der Marke wuchs mit seinem Großvater in einer Schwarzwälder Schreinerei auf. Auf den Holzregalen der Werkstatt stand ein Eichenbesteck – handgefertigt aus Schwarzwälder Eiche von seinem Großvater in seiner Jugend. Die Teller waren fein mit einem Tannenmuster graviert, und die Messergriffe behielten noch immer die warme, handpolierte Textur. Jeden Wochenendmorgen servierte seine Großmutter mit diesem Besteck frisch gebackene Schwarzwälder Kirschtorte und heißen Kakao. Der Duft von Schokolade, vermischt mit dem natürlichen Duft der Eiche, wurde zu einem unvergesslichen Geschmack ihrer Kindheit.
„Ein guter Gegenstand sollte wie eine deutsche Uhr sein: Präzision, verborgen in Wärme“, sagte sein Großvater oft. Eines Spätherbstes ging der hölzerne Vorratsschrank der Familie kaputt. Sein Großvater fand ein paar Stücke Schwarzwälder Eiche und zeigte ihr, wie man ihn reparierte. Ihr Großvater polierte das Eichenholz, bis es glatt wie Jade war. Er schnitzte sogar ein kleines Reh in die Schranktür – ein Muster, das sie im Wald gesehen hatte. „So ein Schrank ist perfekt für deine Bilderbücher; er hält ein Leben lang.“ Später zog sie berufsbedingt nach Berlin und mietete eine kleine Wohnung ohne Balkon. An ihrem ersten Weihnachtsfest allein kramte sie die Leinentischdecke hervor, die ihr Großvater ihr geschickt hatte – bestickt mit einer verschneiten Schwarzwaldlandschaft. Sie breitete sie auf dem Esstisch aus und stellte die gekauften Lebkuchen darauf. Plötzlich erinnerte sie sich an die Worte ihres Großvaters: „Gemischtwaren sind nicht nur zum Gebrauch da; sie bewahren Erinnerungen an die Heimat.“
Damals erkannte sie, dass der zunehmenden Zahl an Gemischtwaren auf dem Markt eine gewisse „Seele deutschen Lebens“ fehlte. Manche Keramikteller waren oberflächlich, brannten aber heiße Suppen an; manche Leinentischdecken waren bunt, verzogen sich aber leicht; und manche Holzschränke, obwohl scheinbar praktisch, entsprachen nicht den Aufbewahrungsgewohnheiten deutscher Familien. Sie erinnerte sich an das Eichengeschirr und die Holzschränke ihres Großvaters: „Ein deutsches Kaufhaus muss unser Leben verstehen – es muss die Süße einer Schwarzwälder Kirschtorte, die Wärme einer heißen Schokolade und einen Ort für gemeinsame Zeit mit der Familie bieten.“
Also nahm sie 2020 die Eichentabletts ihres Großvaters und bereiste die deutschen Kunsthandwerkerszenen – von einer Berliner Töpferwerkstatt, wo sie Kunsthandwerkern bei der Herstellung von Geschirr mit traditionellen Techniken zusah, über eine Münchner Textilwerkstatt, wo sie das Weben von Tischdecken aus Naturleinen lernte, bis hin zu einer Schwarzwälder Tischlerei, wo sie von einem erfahrenen Tischler das Polieren von Holz lernte. Gemeinsam mit einem Team aus jungen Designern und erfahrenen Handwerkern verwandelte sie die „Lebensphilosophie“ ihres Großvaters in das ursprüngliche Ziel von STILHAUSHOME: Kaufhausartikel zu kreieren, die „die Wärme des deutschen Alltags verkörpern“, statt protziger „Dekorationen“.